akt

Was macht ein gutes Aktbild aus? Eine Frage, die ich mir schon oft gestellt habe.

Warum verzaubert mich ein Aquarell, welches erotisch und leichtfüssig daherkommt, ohne Rücksicht auf anatomische Genauigkeit, während ein anderer Akt mich gähnen lässt? Warum wirkt das eine Bild plump und aufdringlich, während das andere bei objektiv gleichem Motiv zart und subtil den Betrachter verzaubert und die Phantasie beflügelt? aa.jenja.25.11.06

Was ist das Geheimnis eines guten Aktgemäldes? Ich bin gespannt auf Ihre Kommentare!

akt.hintern.2

2 Gedanken zu „akt

  1. Nielemann

    Die Antwort: Der Künstler malt unbewußt sich selbst und seine jeweilige Stimmungslage. Der Künstler exhibitioniert sich über seine Werke. Der Betrachter spiegelt sich in den Werken und wird da berührt, wo es Resonancen gibt.

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  2. Paul Ehrlich

    Was ist das Geheimnis eines guten Aktgemäldes?
    Suche ich nach der kürzesten Antwort, würde ich sagen: Es muss meine Sinne berühren. Ach was, kann man darauf eigentlich nur antworten und in der Tat, so denke ich, hat das was von rausreden. Die Singularform ist aussagekräftiger und ehrlicher: Pornographie schafft es nicht, meine Sex-Sinne zu aktivieren, aber Aktmalerei sehr wohl. Und darüber muss ich erst mal nachdenken, denn ich bin etwas erstaunt über die Kraft, die das ganz offensichtliche nicht, das dezente aber sehr wohl freizusetzten vermag. Vielleicht schreibe ich das, wenn ich Bescheid weiß.

    Antworten

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